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Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission Ja zur Miete von Räumen für die Berner Fachhochschule in Biel

10. Juli 2020 – Medienmitteilung

Die Bau-, Energie, Verkehrs- und Raumplanungskommission (BaK) unterstützt die Anmiete von Räumen für die Berner Fachhochschule im Neubau des Switzerland Innovation Park in Biel. Ebenfalls Ja sagt die Kommission zu den Krediten für bauliche Anpassungen an den Universitätsgebäuden an der Engehalde in Bern und zur Gesamtsanierung der Schule für Gestaltung an der Schänzlihalde in Bern.

Im Zuge der Konzentration der Berner Fachhochschule sollen die Studiengänge der technischen Disziplinen in einem neuen Campus in Biel zusammengeführt werden. Weil die Kapazitäten im geplanten Campus dafür nicht ausreichen würden, soll das Weiterbildungszentrum des Departementes Technik und Informatik in der Nähe des zukünftigen Campus dauerhaft im Switzerland Innovation Park Biel/Bienne (SIPBB) untergebracht werden. Der Bachelorstudiengang Informatik soll ebenfalls in den Räumlichkeiten des SIPBB stattfinden, bis der Neubau des Campus Biel bezugsbereit ist. 

Die BaK stand diesem Projekt kritisch gegenüber und verlangte vertiefte Abklärungen. Insbesondere wollte sie wissen, ob allenfalls die Weiterbildung der technischen Disziplinen in den Neubau im Campus Biel integriert werden kann. Weiter ergaben sich Fragen zur Mietdauer und zur Höhe des Mietzinses. In der Zwischenzeit konnten mit der SIPBB eine flexiblere Vertragsdauer der Mietverhältnisse und ein tieferer Mietzins ausgehandelt werden, um der verzögerten Inbetriebnahme des Campus Biel Bienne Rechnung zu tragen. Aufgrund der Abklärungen ist die BaK zum Schluss gekommen, dem Grossen Rat zu beantragen, der Anmiete im SIPBB zuzustimmen. Dies auch, um die Konzentration der Berner Fachhochschule nicht zu gefährden.

Kredit für bauliche Anpassungen an den Gebäuden der Universität an der Engehalde in Bern

Die BaK unterstützt einen Kredit von 8,3 Millionen Franken für bauliche Anpassungen des Standorts der Universität Bern an der Engehalde in Bern. Damit wird die räumliche Infrastruktur den veränderten Bedürfnissen des Universitätsbetriebes angepasst. Der Raumbedarf der Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Informatik hat sich verändert: Die Zahlen der Studierenden und der Mitarbeitenden sind in den letzten Jahren stetig gestiegen und Lehr- und Lernformen haben sich gewandelt. Ausserdem soll die Sicherheit auf dem Areal verbessert sowie notwendige Massnahmen in den Bereichen Unterhalt, Brandschutz und Erdbebenertüchtigung realisiert werden.

Gesamtsanierung der Schule für Gestaltung Bern und Biel an der Schänzlihalde in Bern

Ebenfalls beantragt die BaK dem Grossen Rat, dem Kredit von 4,75 Millionen Franken für die Projektierung der Gesamtsanierung des Gebäudes Schänzlihalde 31 in Bern der Schule für Gestaltung Bern Biel zuzustimmen. Das Gebäude Schänzlihalde 31 in Bern wurde in den Jahren 1968 bis 1971 für die Kunstgewerbeschule errichtet und letztmals 1988 erweitert. Der Bau weist erheblichen Sanierungsbedarf auf und entspricht nicht mehr den betrieblichen und räumlichen Anforderungen der heutigen Schule für Gestaltung Bern und Biel. Die Schule wird für die Baumassnahmen geräumt und soll voraussichtlich im 2026 wieder bezugsbereit sein. Der Schulbetrieb muss in dieser Zeit ausgelagert werden.

Weitere Kreditgeschäfte

Ferner beantragt die BaK dem Grossen Rat, den Zusatzkredit von 110 Millionen Franken zum Investitionsrahmenkredit Strasse für die Jahre 2018-2021 zu genehmigen. Der Zusatzkredit ist nötig, weil Projektverzögerungen, neue dringliche Projekte sowie Kostensteigerungen in gewissen Projekten den bestehenden Investitionsrahmenkredit von ursprünglich 187,45 Millionen Franken deutlich stärker belasten als erwartet.

Schliesslich beantragt die Kommission dem Grossen Rat auch die Zustimmung zum Kredit von 3,45 Millionen Franken für Sanierungs- und Umbauarbeiten für den neuen Polizeistützpunkt Interlaken in Matten b. Interlaken, zum Kredit von 1,5 Millionen Franken für die Projektierung des Ersatzneubaus der Sporthalle an der Mittengrabenstrasse in Interlaken sowie zum Kredit von 5,90 Millionen Franken für Kantonsbeiträge an kantonsübergreifende Hochwasserschutz- und Revitalisierungsmassnahmen an der Sense in Laupen (BE) und Bösingen (FR).

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