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Justizvollzugsanstalt Witzwil Kommission befürwortet Kredit für Gebäudesanierungen

17. August 2018 – Medienmitteilung

Die Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission (BaK) des bernischen Grossen Rates befürwortet einen Kredit für die Sanierung von Gebäuden in der Justizvollzugsanstalt Witzwil. Sie beantragt jedoch eine Kürzung des Kredits von 56,16 Millionen Franken auf 51,36 Millionen Franken. Die BaK empfiehlt dem Parlament auch den Projektierungskredit für Sanierungsarbeiten am Amthaus Bern und den Kantonsbeitrag an Wärmeverbund in Bolligen/Stettlen zur Annahme.

Die BaK hat die Geschäfte für die Septembersession vorberaten. Im Zentrum stand der Kredit von 56,16 Millionen Franken für die Sanierung von insgesamt elf Gebäuden auf dem Areal «Lindenhof» der Justizvollzugsanstalt Witzwil. Zehn der Gebäude befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand und sollen deshalb saniert werden. Zudem soll das ehemalige Verwalterwohnhaus in Stand gesetzt und für die Unterbringung einer Aussenwohngruppe und eines Arbeitsexternats dauerhaft eingerichtet werden. Die Gesamtkosten des Projekts betragen 59,05 Millionen Franken.

Die Kommission zeigte sich erstaunt darüber, dass die Baukosten deutlich über den Annahmen liegen, die dem Projektierungskredit zu Grunde lagen, den der Grosse Rat in der Januarsession 2016 genehmigt hat. Damals ging die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) noch von Gesamtkosten von rund 52 Millionen Franken aus. Darin inbegriffen war ein Neubau für die Aussenwohngruppe, auf den nun verzichtet wird. Wegen der Dringlichkeit der Sanierung empfiehlt die BaK dem Grossen Rat den Kredit zur Annahme. Sie beantragt jedoch, dass dieser von 56,16 Millionen Franken auf neu 51,36 Millionen Franken gekürzt wird.

Sanierungen im Amthaus Bern und Beitrag an Wärmeverbund

Weiter befürwortet die BaK einen Projektierungskredit von 1,2 Millionen Franken für die Sanierung der Fassaden und der Haustechnik im Amthaus in Bern. Im Altbau sollen die Sandsteinfassaden in Stand gestellt und die Holzfenster ersetzt werden. Der Erweiterungsbau soll energetisch saniert und in Stand gesetzt werden. Schliesslich spricht sich die Kommission auch für den Kantonsbeitrag von 1,45 Millionen Franken an den Aufbau eines neuen Wärmeverbunds in Bolligen und Stettlen aus. Zwei Holzschnitzelheizungen werden mehr als 160 Gebäude beheizen und mit Warmwasser versorgen.

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